Toilettendeckel-Material
Toilettendeckel-Material

Auf diese Materialen können Sie setzen

Er ist unser täglicher Begleiter, der WC-Sitz: Wir nehmen mehrmals auf ihm Platz, machen es uns für kurze Augenblicke oder längere Sitzungen gemütlich. Wie schön, wenn sich der Sitz weich und warm anfühlt und zudem stabil ist. Mit dem richtigen Material können Sie all das erreichen! Wir klären auf, welches Material welche Eigenschaften aufweist!

Tipp: Unabhängig vom Material erhalten Sie den neuen Deckel in einem Baumarkt wie Obi oder Hornbach, im Fachhandel oder online in diversen Badshops.

Toilettendeckel: Eine Frage der Optik

Um das richtige Material für Ihren Toilettendeckel zu finden, berücksichtigen Sie zunächst das Design. Wer auf Farbe im Bad steht, freut sich über eine breite Auswahl: Sowohl der Holzkern als auch MDF-Platten ermöglichen aufgrund ihrer Acryl-Beschichtung oder Lackierung eine Färbung, ganz gleich ob knalliger Farbakzent oder verspieltes Blumenmotiv. Daneben können de Klobrillen ganz natürlich daherkommen: Mit ihren Maserungen bringen die Hölzer frisches Waldfeeling ins Bad.

Die Kunststoffe Polyresin, Thermoplast und Duroplast nehmen die kreativsten Farben ein und sorgen für einen Eyecatcher im Badezimmer. Zu bunt? Kein Problem, die Kunststoffe gibt es auch in den typischen Sanitärfarben wie Bahamabeige, Rosa, Manhattan und Weiß. In Kombination mit hochwertigen Edelstahlscharnieren schaffen Sie so einen rundum eleganten Look.

Egal für welche Optik Sie sich entscheiden, die Herstellermarken wie Cornat, Pagette, Pressalit, Obi, Haro und Sanitop-Wingenroth führen die unterschiedlichsten Varianten an Toilettensitze. So erhalten Sie das bevorzugte Material auch garantiert beim Lieblingshersteller!

Toilettensitze mit den herrlichsten Funktionen wie Absenkautomatik

Wenn Sie beim Kauf eines neuen WC-Sitzes sicher gehen wollen, dass er das lieb gewonnene Feature ermöglicht, können wir Sie beruhigen: Ganz gleich aus welchem Material der Toilettendeckel besteht, im Regelfall sind die Funktionen nicht vom verwendeten Werkstoff abhängig. Die allseits beliebte Absenkautomatik ist zum Beispiel mit allen Materialien kompatibel, aus diesem Grund versehen Pagette, Pressalit, Cornat, Haro oder Sanitop-Wingenroth ihre Modelle mit dem Feature. Auch wer sich für eine hygienische Beschichtung, für LEDs oder eine Sitzheizung interessiert, findet immer die passende Klobrille. Dasselbe gilt für Toilettensitzerhöhungen, denn die Toilette bestimmt ihre Höhe selbst. Ob Befestigung aus Kunststoff oder Edelstahlscharniere – bei jedem Sitz können Sie innovative Systeme anwenden und Ihre Klobrille spielend leicht auf Flach- und Tiefpüler selbst montieren.

Polyresin: Transparenter Alleskönner

Ein beliebtes Material für den WC-Deckel ist Ployresin. Das als „Kunststein“ bekannte Material besteht aus harzgebundenen oder mineralischen Elementen, die die Hersteller in Form gießen. So zeigt sich jeder WC-Sitz als Unikat – traumhaft für das persönliche Bad. Dabei wählen Sie zwischen bunten Farben oder einer transparenten Optik. Durch das aufwändige Produktionsverfahren können Hersteller die verschiedensten Gegenstände wie Muscheln, Blumen oder Stacheldraht in die Form legen und mit Polyresin übergießen. Auch die Beimischung von Steinen ist beliebt: Der ganze Sitz, bis auf die kleinen Puffer unter der Brille, ergibt dann ein spannendes Bild, das an Marmor oder Sandstein erinnert. Dabei zeigt sich der Werkstoff als leicht zu pflegen und resistent gegenüber Chemikalien. Bei gröberen Verschmutzungen können Sie daher auf chemische Reiniger zurückgreifen. Als Nachteile seien die kalte Haptik und der höhere Preis zu nennen.

WC-Sitz-Material
WC-Sitz-Material

Duroplast: Stabil und hygienisch

Der Kunststoff Duroplast überzeugt aufgrund seiner Stabilität, selbst bei hohen Temperaturen bleibt er seiner Form treu. In Fachkreisen gilt der Werkstoff als bruchsicher und langlebig; Sie werden also lange Freude an dem schnieken Sitz haben. Falls Sie in der Wohnung rauchen, ist Duroplast die richtige Wahl: Das Material hält Zigarettenglut stand – Verfärbung? Fehlanzeige! Zudem weist

Duroplast eine äußerst antibakterielle Eigenschaft auf, die ihm Beliebtheit hinsichtlich der hygienischen Standards beschafft. Die Oberfläche ist wunderbar glatt und porenlos; Schmutz und Keime können sich hier kaum festsetzen. Auch seine Resistenz gegen Chemikalien spricht für das hohe Maß an Hygiene, denn selbst mit chemischen Desinfektionsmitteln reinigen Sie die Brille ohne Probleme. Hinzu kommt, dass es sich bei Duroplast um ein komplett durchgefärbtes Material handelt, das farbecht Ihren Lieblingston ins Bad zaubert.

Toilettensitz-Duroplast
Toilettensitz-Duroplast

 

Thermoplast: Formschönes Design

Bei Klobrillen aus Thermoplast steht die Formgebung im Vordergrund. Ab einer speziellen Temperatur lässt sich der Kunststoff verformen und entpuppt sich damit als designorientiertes Material. Dabei steht der Toilettensitz auch hinsichtlich der Stabilität in nichts nach: Das Material ist robust und widerstandsfähig, eignet sich daher zum Beispiel gut als WC-Sitz für Kleinkinder. Wer auf der Suche nach eine Brille mit Motiv ist, wird bei diesem Material leider nicht fündig. Dafür überzeugt Thermoplast in kunterbunten Farben und Formen. Interessierte sollten beim Kauf des Toilettensitzes lieber mehr Geld in die Hand nehmen, denn sehr günstige Angebote schneiden in Sachen Wertigkeit mitunter eher schlecht ab.

Holzkern: Natürliches Ambiente

Naturburschen aufgepasst: Mit einem WC-Sitz aus Holz entscheiden Sie sich für feinste Maserungen und starke Holzfärbungen – definitiv ein Hingucker im eigenen Badezimmer. Jedes Modell ist einzigartig und dank des Acryl-Überzuges glänzt es wunderschön. Für die Verarbeitung kommen Kiefer, Nussbaum, Buche und Eiche infrage, alle überzeugen durch recycelbare und robuste Eigenschaften. Wer schon einmal auf Holz gesessen hat, weiß, wie angenehm warm und weich sich das anfühlt, so auch auf dem WC-Sitz mit Holzkern! Das relativ schwere Eigengewicht steht dem widerstandsfähigem Charakter nicht im Wege, die kleinen Puffer zwischen Brille und Deckel schützen vor Beschädigungen. Der Naturstoff an sich gilt als keimarm und bildet damit ein hygienisches Plus. Eine wasserabweisende Lackierung unterstreicht den pflegeleichten Charakter, die das Holz zudem vor Keimen schützt. Die Reinigung erfolgt im Handumdrehen, nur auf Chemikalien sollten Sie verzichten.

WC-Sitz-Holzkern
WC-Sitz-Holzkern

MDF: Preisbewusster Liebling

Wer warm und weich sitzen möchte, aber weniger Budget zur Verfügung hat, wählt den Klodeckel aus MDF. Die mitteldichte Holzfaserplatte setzt sich aus kleinsten Holzstückchen zusammen und zeigt sich als leichtes, doch stabiles Material. Von außen zieren mehrere Lackierungen das Sperrholz, diese machen die Oberfläche schön glatt, schützen vor Keimen und Schmutz und erleichtern die Reinigung. Die Beschichtung kann aber noch mehr: Sie bringt den Sitz auf Hochglanz und taucht ihn in den wildesten Farben. Ob knallgrün, tiefblau oder ein lustiges Hundemotiv – mit MDF plus Lackierung ist alles möglich. Mit einer passenden Befestigung montieren Sie Ihren neu gewonnenen Liebling im Handumdrehen an die Keramik, egal ob es sich dabei um einen Flach- oder Tiefspüler handelt.

Materialien der Klobrillen im Überblick:

Material Vorteile Nachteile
Polyresin

 

Resistent gegenüber Chemikalien, pflegeleicht, geringes Gewicht Fühlt sich kühl an, recht teuer
Duroplast (z.B. von Livingpool, Cornat, Pagette oder Pressalit)

 

Kratzfest & bruchsicher, chemikalienbeständig, leicht zu reinigen, leichtes Eigengewicht, farbecht, günstig Nicht recycelbar, fühlt sich kühl an
Thermoplast Stabil, chemikalienbeständig, recycelbar, einfache Reinigung Fühlt sich kühl an, mitunter weniger wertige Optik
Holz

 

Maserung ist individuell, schöne Designs, umweltfreundlich, robust, pflegeleicht, angenehmes Sitzgefühl Kann sich verfärben, hochpreisig, weniger langlebig, nicht chemikalienbeständig
MDF Günstige Alternative zu Holz, pflegeleicht, leichtes Eigengewicht, stabil, bequemes Sitzgefühl, recycelbar, große Designauswahl Nicht chemikalienbeständig, hält nicht ewig, kann aufquellen, kann sich verfärben

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